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Gepostet by on Sep 18, 2018 in Blog |

Do’s and Dont’s für eine gute Stellenausschreibung

  • Nehmen Sie sich Zeit für die Erstellung der Stellenausschreibung. Diese bestimmt, wer sich bewirbt und ist deshalb essentiell für die erfolgreiche Besetzung!
  • Binden Sie die Entscheider in Ihrer Organisation in die Erstellung der Stellenausschreibung ein.
  • Übernehmen Sie nicht einfach die alte Ausschreibung, sondern fragen Sie sich, was sich verändert hat.
  • Definieren Sie einen aussagekräftigen Stellentitel, der auch in Stellenbörsen gefunden wird (nicht (nur): MitarbeiterIn, nicht (nur): ProjektmanagerIn). Lösen Sie sich notfalls von internen Bezeichnungen, die nicht verstanden werden.
  • Platzieren Sie die wichtigsten Informationen (Organisation, Stellentitel, Ort, Arbeitszeit, Starttermin) ganz oben.
  • Zu einer guten Ausschreibung gehören die Kategorien: Unternehmensbeschreibung, Aufgaben, gesuchtes Profil, Angebot, Informationen zur Bewerbung.
  • Gestalten Sie die Ausschreibung übersichtlich: Arbeiten Sie mit klar verständlichen Überschriften und Spiegelstrichen.
  • Seien Sie präzise, aber nicht ausladend bei der Aufgabenbeschreibung und nennen Sie die wichtigsten Tätigkeiten zuerst.
  • Stellen Sie sich die Frage, welche Fähigkeiten und Erfahrungen wirklich benötigt werden (braucht es fließendes Englisch, wenn Sie nur auf Deutsch kommunizieren?) und ordnen Sie von wichtig nach unwichtig.
  • Finden Sie ein gesundes Maß: Weder Aufgaben- noch Profilbeschreibung sollte mehr als zehn Punkte enthalten.
  • Gestalten Sie die Ausschreibung verständlich (frei von internen Begrifflichkeiten und Abkürzungen!) und attraktiv in der Formulierung.
  • Verzichten Sie auf eine Bewerbungsfrist; diese führt nur dazu, dass sich die meisten auf den letzten Drücker bewerben.

Rechtliches (AGG)

  • Verwenden Sie immer die männliche und weibliche Form, nicht nur im Titel, sondern in der ganzen Ausschreibung („Sie sind ein/e Teamplayer/in“)
  • Vermeiden Sie Formulierung, die auf Altersdiskriminierung hinweisen („junges Team“, „jung und dynamisch“, „gestandene Persönlichkeit“, nach Möglichkeit auch „Junior“ im Stellentitel).
  • Vermeiden Sie eine genaue Nennung von Berufsjahren („mindestens 5 Jahre“); beschränken Sie sich auf die Formulierungen „erste/ mehrjährige/ langjährige Berufserfahrung“